Die schwedische Sprache – Välkomna!

Wenn Sie in Stockholm in einem Restaurant auf Schwedisch bestellen, können Ihnen zwei völlig unterschiedliche Dinge passieren: Entweder der Kellner wird Sie – obwohl Sie Ihren Satz mit deutschem Akzent überfrachtet und grammatikalisch falsch gestammelt haben – versichern, dass Sie ganz wundervoll Schwedisch sprechen. Perfekt nahezu. Oder er wird überhaupt nicht auf Sie eingehen und Ihnen eiskalt auf Englisch antworten.

 

So unterschiedlich diese beiden Reaktionen sein mögen – sie gründen auf demselben Gedanken: Die Schweden können einfach nicht glauben, dass es tatsächlich Menschen auf dieser Welt gibt, die ihre kleine Sprache sprechen. Nur etwa 10,5 Millionen Menschen auf der Welt haben Schwedisch als Muttersprache. Mehr als 90 Prozent von ihnen leben in Schweden, der Rest verteilt sich auf die Nachbarländer Norwegen, Dänemark und vor allem Finnland: 5,5 Prozent der finnischen Bevölkerung sind sogenannte Finnlandschweden. Sie leben seit langer Zeit in Finnland, jedoch ist Schwedisch, beziehungsweise der schwedische Dialekt „Finnlandschwedisch“, ihre Muttersprache. Durch enge historische Verknüpfungen zwischen den beiden Ländern, ist Schwedisch in Finnland zweite Amtssprache. Alle Kinder dort lernen Schwedisch in der Schule. Weitere Schwedisch-Muttersprachler gibt es noch in Kanada und den USA, vor allem im Bundesstaat Minnesota.

 

Die Verblüffung der Schweden ist also verständlich. Dazu kommt: Sie stellen gerne unter Beweis, wie gut sie Englisch sprechen können. Denn in Schweden werden ausländische Filme und Serien weder fürs Fernsehen noch fürs Kino synchronisiert. Wer kein Englisch kann, muss in Windeseile Untertitel lesen. Das Kinderprogramm bildet die Ausnahme. Doch ganz ehrlich: So weit vom Englischen ist das Schwedische auch gar nicht entfernt. Und das liegt nicht nur daran, dass die Schweden gerne hippe englische Begriffe in ihre Dialoge einbauen. Wer anfängt, die skandinavische Sprache zu lernen, glaubt zunächst, auf eine skurrile Mischung aus Deutsch und Englisch gestoßen zu sein. Schlagzeilen, Zeitungsartikel und Speisekarten sind auch für Laien relativ schnell verständlich.

 

Das hat folgenden Grund: Schwedisch ist eine germanische Sprache – so wie Deutsch und Englisch. Sie stammt, wie Dänisch, Norwegisch und Isländisch auch, vom Altnordischen ab, das im Mittelalter in ganz Skandinavien gesprochen wurde, und auch als die „Wikingersprache“ bekannt ist. Später spaltete sich das Altnordische in einen altwestnordischen (Norwegisch und Isländisch) und altostnordischen (Schwedisch und Dänisch) Zweig auf. Während das Isländische auch heute noch stark an die alte Wikingersprache erinnert, haben sich die anderen skandinavischen Sprachen extrem weiterentwickelt – oder besser gesagt: vereinfacht. Im Schwedischen gibt es weder Konjugationen noch Deklinationen, wie wir sie vor allem aus den romanischen Sprachen kennen.

 

Das erleichtert das Lernen, vor allem am Anfang. Schließlich bleibt die Verbform für jede Person gleich. Das ist also so, als könnten wir auf Deutsch sagen: Ich esse, du esse, er esse, wir esse, ihr esse, sie esse. Stattdessen ist die Satzstellung umso wichtiger. Denn man muss ja wissen, wer was zu wem sagt. Der größte Kniff dieser Sprache ist jedoch die Aussprache. Denn auch wenn man sich den Inhalt der Speisekarte problemlos zusammenreimen kann – wenn der Kellner an den Tisch kommt und in schönstem Stockholmer Akzent fragt: „Har ni bestämt er?“, ist es vorbei. Denn die Aussprache der Wörter weicht oft stark vom Geschriebenen ab. Was da hilft? Ein Sprachkurs!

 

 

Mini-Sprachführer Schwedisch

Deutsch

Schwedisch

Hallo

 

Hej

Guten Morgen

God morgon

Auf Wiedersehen

Adjö

Tschüß

Hej då

Danke

Tack

Vielen Dank

Tack så mycket

ich

jag

du

du

er

han

sie

hon

wir

vi

ihr

ni

sie

de

Wie geht es dir?

Hur mår du?

Mir geht es gut.

Jag mår bra.

Wie heißt du?

Vad heter du?

Ich heiße …

Jag heter …

Woher kommst du?

Varifrån kommer du?

Ich komme aus...

Jag kommer från...

Ich spreche nur ein bisschen Schwedisch.

Jag talar bara lite svenska.

eins

en / ett

zwei

två

drei

tre

vier

fyra

fünf

fem

Schwedisch lernen bei Nordika

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Das sagen unsere KursteilnehmerInnen:

„Der Isländisch-Level 1-Intensiv-Kurs hält, was er verspricht. In kürzester Zeit habe ich einen guten Einblick in das Grundgerüst der isländischen Sprache bekommen. Die Lernatmosphäre bei NORDIKA ist sehr angenehm: Freundliche, motivierte Trainer, die neben der Grammatik auch ein Gefühl dafür entwickeln, wie die Sprache im Land „gelebt“ wird. Neben dem zu beschaffenden Lehrbuch wird auch mit zusätzlichen Lernmaterialien gearbeitet, die zur Verfügung gestellt werden. Takk fyrir! Christina“

„Der Norwegisch-Unterricht bei Sissel war wirklich ein Volltreffer. Sissel passt sich dem Lernniveau und den Bedürfnissen der Teilnehmer sehr sensibel und geduldig an: sie korrigiert Fehler auf Wunsch sofort, oder aber erst nachträglich, wenn man lieber einfach mal so dahinschwätzen möchte. Auch der Spaß kam nicht zu kurz, weder im Unterricht noch in der Freizeit zusammen mit den anderen Kursteilnehmern. Die Ausflüge waren ebenfalls interessant und unterhaltsam. Tusen Takk!"
(Michael Rebentisch, Norwegisch Level B)

„Ich möchte hiermit die Gelegenheit wahrnehmen, mich ganz herzlich für den 3-tägigen Kursus in Niederländisch bei Thomas zu bedanken. Die Art des Unterrichts und die didaktische Vorgehensweise haben mir großen Spaß gemacht und ich habe dadurch meine Freude, Sprachen zu lernen, wiedergefunden.“ (Gabi, Niederländisch 5 Kompakt)

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